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ICANN stellt “closed generics” auf das Abstellgleis

Ernüchterung bei einigen New gTLD Bewerbern. ICANN hat die Bewerbungen um sogenannte „closed generics“ TLDs auf Eis gelegt.

Hierbei handelt es sich um TLD-Bewerbungen eines generischen Begriffs, wie z.B. von Symantec für .antivirus oder von L’Oreal für .beauty. Diese TLDs wurden schon seit Veröffentlichung der entsprechenden Bewerbungen kontrovers diskutiert, da hier viele der Ansicht sind, dass ein Betreiber einer solchen Endung sich dadurch einen unrechtmäßigen Wettbewerbsvorteil verschafft.

Doch wie definiert ICANN “generisch”? Bisher waren diese Bewerbungen nur deshalb möglich, da keine klare Definition seitens ICANN existierte. Das scheint sich jetzt mit diesem vorläufigen Ansatz einer Definition zu ändern:

“A string consisting of a word or term that denominates or describes a general class of goods, services, groups, organizations or things, as opposed to distinguishing a specific brand of goods, services, groups, organizations or things from those of others.”

Einige Beispiele zur Verdeutlichung der Problematik:

Apple – .apple
Google – .chrome
Safeway Inc. – .grocery
Ferrero – .kinder

Wie ICANN mit diesen Bewerbungen weiter verfahren wird und welche Einsprüche von den Betroffenen zu erwarten sind bleibt abzuwarten.

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