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Kein Herz für Grabber

Die Unternehmen des Volkswagen-Konzerns gehen derzeit vermehrt und mit eisenharter Hand gegen Fremdregistrierungen ihrer Markendomains vor. Die Unternehmen setzen damit ein deutliches Zeichen und machen es Domain-Grabbern zunehmend schwer.

Besonders die Volkswagen AG selbst geht hier mit (aus unserer Sicht) gutem Beispiel voran und lässt sich nur sehr selten auf Verhandlungen zu einer einvernehmlichen Übernahme ein. In überwiegenden Fällen geht das Unternehmen direkt über den Rechtsweg und lässt spezialisierte Anwälte auf die unrechtmäßigen Domaininhaber los.

Neben dem jüngsten Rechtsstreit bezüglich volkswagen.trade, gab es in den letzten Monaten einige UDRP-Verfahren, die das Unternehmen für sich entscheiden konnte. Darunter beispielsweise auch die 2-stellige vw.qa, die new gTLD volkswagen.limo oder die „klassische“ vw-weltauto.com.

Spätestens mit diesem Blogeintrag sollten Domaingrabber also gewarnt sein, sich besser nicht mit Volkswagen – und den zugehörigen Unternehmen – anzulegen.

Wie bereits erwähnt ist ein derartiges Vorgehen aus unserer Sicht begrüßenswert. Obwohl Markenrechtsverletzungen von Unternehmen meistens sehr ernst genommen werden, haben Grabber leider viel zu oft Erfolg mit diversen Maschen, die die betroffenen Unternehmen teilweise in eine missliche Lage bringen:

Dass ein UDRP-Verfahren viel Geld kostet, wissen auch die Grabber – und bieten die Domain für einen Preis an, der einige hundert Euro unter den Kosten eines Verfahrens liegt. Verständlicherweise sparen sich viele Unternehmen die höheren Kosten für das Verfahren zuzüglich zum Arbeitsaufwand und lassen sich auf das fadenscheinige Angebot ein.

Langfristig gesehen ist die Strategie von Volkswagen vermutlich die günstigere Variante – auf Grund der abschreckenden Wirkung dürften die meisten Grabber von den Domains des Volkswagen-Konzerns eher Abstand halten.

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