I wie International

Der Kontakt zu Lieferanten und Kunden in aller Welt gehört für uns ebenso zum Alltag, wie das postalische Versenden eines Dokuments um die halbe Welt. Das internationale Geschäft ist für uns Fluch und Segen zugleich, darum wollen wir diese Woche über ein paar Aspekte des internationalen Domaingeschäfts berichten.

Um unseren Kunden stets den besten Preis bieten zu können, unterhalten wir etliche Lieferantenbeziehungen in allen Herren Länder. Dass es hierbei öfters mal kurios wird, lässt sich kaum vermeiden. Obwohl die englische Sprache recht verbreitet ist, gibt es auch heute immer noch Internetauftritte der einzelnen Registries, die nur in Arabisch oder Chinesisch verfügbar sind. An dieser Stelle freuen wir uns immer wieder über solch nützliche Tools wie den Google-Übersetzer – mit etwas Fantasie lässt sich meistens zumindest grob entziffern, was einem der kleine Helfer mitteilen möchte.

Sehnsüchtig warten wir derzeit auf ein Pendant der Technologie für das Telefon. Im persönlichen Kontakt ist es meist deutlich schwieriger, auf einen Nenner zu kommen. Häufig können die wichtigsten Anliegen mit einem Sprach-Brei aus Englisch, Deutsch und der jeweiligen Muttersprache des Lieferanten geklärt werden.

Die kuriosesten Fälle kommen meist dann Zustande, wenn Dokumente um die halbe Welt gesendet, – besten Falls auch noch notarisiert – werden müssen. Trotz kontinuierlichem Kontakt mit kyrillischen, chinesischen, japanischen oder arabischen Schriftzeichen ist es leider noch keinem unserer Mitarbeiter gelungen seine Sprachkenntnisse in diese Richtung gewinnbringend zu erweitern.

Immerhin ist uns inzwischen der ein oder andere Markenbegriff auch in Japanisch geläufig. Glücklicherweise ist der Kontakt im englischen meist recht formlos, sodass wir neben den zig verschiedenen Registrierungsbedingungen, Zahlungsverfahren und Sitz-vor-Ort-Bedingungen nicht auch noch die jeweiligen Landesgepflogenheiten in Bezug auf die Kommunikation berücksichtigen müssen.

Trotz all der natürlichen Ungereimtheiten im internationalen Geschäft, sind diese internationalen Beziehungen die Grundlage für die Konditionen, die wir unseren Kunden bieten können. Trotz des teilweise enormen Aufwands, macht es uns großen Spaß, uns mit den einzelnen Partnern in allen Teilen der Welt auseinanderzusetzen. Neben dem kontinuierlichen auffrischen des Schul-Englisch, hätten wir sicherlich deutlich weniger zu lachen, wären wir nur im deutschen Raum aktiv?

Nicht selten gibt es auch deutliche Berührungspunkte mit der Politik – im aktuellsten Fall wäre hier beispielsweise die Finanzsanktionen gegenüber dem Iran zu nennen – derzeit stehen wir im Kontakt mit der Bundesbank, um unsere iranischen Domains verlängern zu können. Im internationalen Geschäft bleibt es also spannend  – und im Domaingeschäft sowieso.

Schreibe einen Kommentar