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Ethik im Domaingeschäft?

Jammern hilft grundsätzlich nichts. Zugegebenermaßen ist in den letzten Jahren das Domainbusiness immer schwieriger geworden. Sinkende Preise, schwieriger Dollarkurs, nachlassende Nachfrage nach Neuregistrierungen.

Jedoch sind wir hier in guter Gesellschaft mit anderen Branchen und man muss versuchen das Beste daraus zu machen. Schließlich hat man als Unternehmer den Vorteil, dass man das Ruder noch selbst in der Hand hat und sowohl agieren als auch reagieren kann.

Warum diese lange Einleitung? Vielleicht dient es zum besseren Verständnis, warum wir bei unseren Domainkonsolidierungen auf Mitbewerber stoßen, die einen Transfer weg von sich und hin zu INDECA mit schöner Regelmäßigkeit als persönliche Beleidigung betrachten und hierbei maximale bürokratische Prügel in den Weg legen. Ob es sich um geschützte PDFs mit meterlangen Transfercodes, die man akribisch abschreiben muss oder um Formulare aufgrund eines fehlenden Kommas nicht akzeptiert werden handelt. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Und es sind immer wieder die gleichen „Pappenheimer“, mit denen man sich herumärgern muss. Der einzige Trost: Man weiß es zwischenzeitlich und kann sich einigermaßen darauf einstellen.

Mein nachfolgender Ratschlag an die Domaingemeinde und im Speziellen an Unternehmen, die o. g. Firmenpolitik betreiben mag befremdlich wirken. Macht man doch eigentlich seinen Wettbewerb nicht schlau. Es ist für mich jedoch ein großes Bedürfnis gerade diesen Leuten zu sagen:

„Bitte arbeitet kooperativ mit anderen Providern zusammen! Der Kunde, mit dem ihr jahrelang gutes Geld verdient habt, leidet letzten Endes darunter. Halten tut ihr ihn damit auf keinen Fall – im Gegenteil: Ihr schlagt die Tür hinter ihm zu und nehmt Euch die Chance auf ein Comeback. Und schließlich kann es ja auch mal umgekehrt laufen.“

Also: Was Du nicht willst, dass man Dir tut ….

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