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Domainauktion wie sie nicht ablaufen sollte

Wie ein guter Domainhandel ablaufen sollte, haben wir am Beispiel Rick Schwartz schon in einem früheren Beitrag gepostet! Hier nun das Gegenbeispiel für eine missglückte Domainauktion.

Das Unternehmen Yahoo dachte sich wohl: „Was Schwartz kann, das können wir schon lange“ und hat zwischen 14.11.2013 und 21.11.2013 Domainauktionen von sogenannten „Premium-Domains“ durchgeführt: mit einem miserablen Ergebnis.

Die Eckdaten klangen prinzipiell sehr interessant und vielversprechend. Yahoo versteigert über 500 Premium Domains über die Domain Plattform Sedo und beziffert die Zielerlöse teilweise in den Millionenbeträgen.

Rumgekommen ist dabei nicht viel. So wurde ein Gesamterlös von 204.605 $ bei ALLEN Domainauktionen erwirtschaftet was gerade mal ein Fünftel von dem ist, was sich Yahoo für die einzelne Domain av.com vorstellte.

Den höchsten Erlös konnte Yahoo für die Domain Sandwich.com für 137.500 $ erreichen. Auch hier hätte bei einer anständigen Wertrecherche ein weit höheres Ergebnis erzielt werden können!

Ein weiterer Fauxpas: Viele der als „Premium Domains“ angepriesenen Namen konnten dieser Betitelung nicht gerecht werden. Von den über 500 zu veräußernden Domains gingen lediglich 10 über den Tisch.

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