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Die Jungfrau zum Kind

– oder eine von vielen Möglichkeiten wie man zur IT kommt …

Die Redaktion hatte mich aufgefordert, etwas über meinen Werdegang in unseren Blog zu posten. Aber wo um alles in der Welt soll man hier anfangen? Sie können sich sicher vorstellen, dass in 53 Jahren wohl einiges passieren kann. Ein tabellarischer Lebenslauf wäre da wohl nicht angebracht.

Ich werde daher die Prosa-Form wählen und mich bemühen kein Machwerk à la „Krieg und Frieden“ daraus zu machen.

Wie bereits erwähnt zähle ich 53 Lenze, bin glücklich verheiratet und habe zwei Kinder, die in Ihrer Pubertätsblüte mir und meiner Frau den Alltag recht bunt gestalten. Aber auch das werden wir überstehen…

Gelernt habe ich jedoch tatsächlich das klassische Handwerk des Bergmannes im hiesigen Heilbronner Salzbergwerk und habe Untertage mittels Bohren und Sprengstoff  tatkräftig mitgewirkt, ganz Heilbronn zu unterkellern. Jedoch bewegten Schichtarbeit und wenige Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln mich nach einer gewissen Zeit an die FH Heilbronn einzuschreiben.

Während dieses Studiums für Produktionstechnik bot sich mir die Gelegenheit in die EDV-Welt reinzuschnuppern, da ich meine Finanzen mit dem Umbau von Druckern in der Firma meines Bruders Max ein wenig aufbessern konnte.

Eine schillernde Welt wie ich damals fand, verbunden mit ständigen Neuheiten. Plötzlich trug man Anzüge und Krawatten, ging auf Messen und lernte interessante Menschen kennen. Das war definitiv mein Ding!

Trotz allem wollte ich auch hier nicht ohne eine fundierte kaufmännische Ausbildung weitermachen und absolvierte eine weitere Ausbildung als EDV-Kaufmann.

Nach dieser Ausbildung und 3 weiteren interessanten Jahren wagte ich den Schritt ins Ungewisse: Ich machte mich mit Partnern selbständig.

Dies bin ich nun seit mehr als 20 Jahren! Zu meinen persönlichen Kunden zählen die Volkswagen Gruppe, die REWE AG, Rheinmetall AG, DER Touristik und einige mehr. Ein Dank an dieser Stelle für eine Treue, die sich teilweise weit über 1 Jahrzehnt erstreckt.

Sicherlich war nicht immer alles rosig. Es gab auch Zeiten wo ich mir kurz wünschte wieder in meinem Stollen im Bergwerk salzige Luft zu schnuppern.

Aber ich möchte keinen Tag missen und freue mich auf die kommenden Herausforderungen!!!

Ihr
Thomas Schell

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