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Der Dienstleistungssektor braucht „Kümmerer“

Wir leben und erleben es jeden Tag: Die Begleitung von Transfers internationaler Domains ist oftmals eine komplexe Sache, die nur durch die Kombination von Knowhow und Ausdauer zum Ziel führt.

Hierzu sind Mitarbeiter notwendig, die – entschuldigen Sie die salbungsvolle Floskel – mit Herz bei der Sache sind. Ich nenne Sie „Kümmerer“. Solche Personen schaffen es, dem Kunden die Arbeit abzunehmen und ihm so Raum für seine eigentliche Tätigkeit im Unternehmen zu schaffen.

Dass dies vor allem bei großen Providern auf der Strecke bleibt, zeigt eine E-Mail eines unserer Kunden, die wir hier zeigen möchten. Name des Kunden und dessen Ex-Provider werden wir natürlich nicht nennen:

Hallo Herr Rückel, es scheint dem XXX Support wohl nicht möglich zu sein, den Ablauf für den Transfer von .ph Domains zu verstehen. Ja, ich habe verstanden dass es keine Auth-Codes gibt, das wurde mir schließlich mehrmals erklärt. Ja, ich habe den von Ihnen vorgeschlagenen Ablauf erklärt, dieses Korn scheint jedoch auf dem Boden vertrockneter Ignoranz nicht aufgegangen zu sein. Siehe untenstehende Antwort nach wiederholtem Erklärungsversuch von meiner Seite. Ich frage mich ernsthaft, ob von dem Expertenteam der XXX in der Hotline für Datenkommunikation wirklich alle Experten auf einmal Urlaub haben oder krank sind. Erst erhielt ich ein Ticket, dass meine Anfrage erfolgreich bearbeitet wurde, ohne weitere Erklärung. Auf Rückfrage wurde mir dann erklärt, dass die Auth Codes bereits an domains@xxx.com zugestellt wurden, was nicht der Fall war. Nach der Bitte der erneuten Zustellung wurde mir dann erläutert, dass es doch für .ph Domains gar keine Auth Codes gibt. Ja, tatsächlich?!? Als ich dies bestätigte und den von Ihnen gegebenen Vorschlag zum Ablauf machte, erhielt ich untenstehende Antwort. Gebetsmühlenartig wird mir erneut erklärt, dass es keine Auth Codes gibt. Ein Sinnbild der Ursache unseres Wechsels des Domainproviders. Plakativer hätte man es nicht darstellen können. Seltsamerweise funktioniert die Rechnungsstellung mehr als zuverlässig, beim Kundendienst scheint darauf nicht so viel Wert gelegt zu werden. Tut mir leid, das musste in Worte gefasst werden…Nun zur Sache:
Wie können wir weiter vorgehen, um die drei Domains zu transferieren? Viele Grüße

Bitte nicht falsch verstehen. Es hat definitiv nichts mit dem geächteten „Schlechtmachen des Wettbewerbs“ zu tun. Schlussendlich leiden auch wir unter der Inkompetenz von Providern, die verhindern, dass eine Domain zeitnah umgezogen werden kann und wir, die INDECA, daraufhin in der Lage wäre eine Rechnung zu schreiben. Denn erstaunlicherweise leben auch wir von den Zahlungseingängen unserer Kunden.

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