DomainPulse – am Puls der Zeit

Alle Jahre wieder trifft sich die Domaingemeinde zum Informationsaustausch mit vielen interessanten Referenten. Gastgeber war diesmal die schweizer Verwaltungsstelle SWITCH, die eine gelungene Veranstaltung in ihrer Hauptstadt Bern ausrichtete.

Der Auftakt der „Pulse“  war bereits ein Paukenschlag. Europas Nummer eins im ethischen Hacking, Jamie Woodruff, gehört mit Anfang 20 zu den weltweit führenden Koryphäen in Sachen Hacking und Cybersicherheit.

Zwischen seinem Vortrag las er, in Manier eines Taschenspielers, bei willkürlich ausgewählten Zuhörern sämtliche Zahlungsvorgänge aus, indem er die Kreditkarte der freiwilligen Probanten einfach an das Gehäuse seines Smartphones legte.

Zusammenfassung dieses ersten Programmpunktes: Sicher ist überhaupt nichts. Es sollte jedoch nicht zu der Einstellung führen, dass man bei WhatsApp und Co. einfach mit den Schultern zuckt.

Überhaupt hat sich die DomainPulse im Lauf der Jahre thematisch gewandelt. Wurde früher vor allem über technische Realisierbarkeit von Domain-Projekten gesprochen, so bilden heute Themen wie Freiheit vs. Sicherheit, verbunden mit weltweit greifenden Internet-Regularien, Ethik und Visionen eines 3. Weltkriegs durch Cyberangriffe, die Programmpunkte einer solchen Veranstaltung.

Jedenfalls ging ich ein ums andere Mal recht nachdenklich aus dem altehrwürdigen Rathaussaal hinaus.

Fazit: Die strategische Ausrichtung der DomainExperten ist seit Jahren die Richtige. Über das bloße Verwalten von Domains hinaus, bietet Immanuel Rückel mit seinem Team Lösungen, die vor allem der sicheren Konnektivität von Domains im Internet dienen.

In diesem Sinne freuen wir uns auf die Zukunft und auf eine interessante
DomainPulse 2020 bei unseren österreichischen Kollegen in Innsbruck.

https://www.domainpulse.ch/de

Zweite Bewerbungsrunde um Neue Top-Level-Domains

Top-Level-Domains – es wird gemunkelt, vermutet und spekuliert.

2021 soll das Bewerbungsfenster um Domainendungen, den sogenannten Top-Level-Domains, erneut öffnen. Zumindest, wenn man denjenigen Glauben schenken darf, die rund um die ICANN in verschiedenen Gremien an diesem Thema arbeiten.

Doch ICANN hält sich mit konkreten Terminen bedeckt. Hat die Dachorganisation doch selbst noch mit den Auswirkungen der ersten Runde zu kämpfen. Längst sind noch nicht alle Bewerbungen umgesetzt worden.

Doch gehen wir mal davon aus, es wäre so. Machen wir Sie dann mit diesem Thema zu früh vertraut? Es sind doch noch mehr als 2 Jahre bis dahin?

Internationale Domains zu registrieren ist eine komplexe Thematik. Sich um eine eigene Top-Level-Domain zu bewerben und diese ICANN-konform zu führen, ist vergleichsweise die Champions-League. Es sollte gut überlegt und – bei Entschluss – auch gut vorbereitet sein.
Ein großer Fehler, der im Jahr 2012 von vielen Bewerbern gemacht wurde, war der, sich mit der späteren Umsetzung der Endung nicht genügend auseinandergesetzt zu haben. Das Marketing wäre gefordert gewesen, Konzepte für eine erfolgreiche Einführung zu entwickeln. Schließlich sind es initial und darauffolgend jährliche Investitionen, die getätigt werden. Folglich sollten solche „Kollateralkosten“ in die Budgetplanung mit einbezogen werden.
Gerade für diesen zuletzt genannten Prozess, ist Zeit ein nicht zu unterschätzender Faktor. Der mahnende Finger ist daher nicht zu früh.

Als Pioniere führten die DomainExperten viele unserer Kunden durch eine erfolgreiche Bewerbung und managen seit zwischenzeitlich mehr als 8 Jahren TLDs, bzw. erwecken diese mit Domains zum Leben.
Falls Sie mit mit dem Gedanken spielen, Ihre Markenstrategie mittels einer eigenen Domainendung, sozusagen einem gesicherten Namensraum, auszubauen, liefern wir Ihnen sämtliche Informationen, die Sie für eine Entscheidung benötigen.

Von der Konzeptentwicklung, über die komplette Unterstützung bei der Bewerbung, bis zur dauerhaften organisatorischen und technischen Führung Ihrer eigenen Endung, erhalten Sie alles aus einer Hand.

Nutzen Sie die langjährige Erfahrung der DomainExperten mit der ICANN und sprechen Sie uns an.


DSGVO und die Auswirkungen auf Zertifikatsanträge

  

SSL-Zertifikate sind ein Muss. Bieten Sie doch einen Basisschutz durch verschlüsselte Übertragungen von Daten.

Die Richtlinien unserer Datenschutzverordnung (DSGVO) lösen derzeit geradezu eine Welle an Zertifikatsanträgen aus. Umso kurioser, dass genau diese Verordnung bei der Beantragung eines Zertifikates das größte Hindernis darstellt.

Wir berichteten in der Ausgabe #005 von .BRANDAKTUELL, unserem Newsletter, dass die DSVGO eine massive Dateneinschränkung bezogen auf das Whois bewirkt. Zwischenzeitlich haben alle Registries und deren Registrare dem Rechnung getragen und sämtliche, im Whois eingetragenen Daten nach außen gekappt.

Somit ist auch die, meist individuelle, E-Mailadresse eines technischen Ansprechpartners (Tech-C) nicht mehr sichtbar und erhält daher nicht die, zur Validierung herangezogene, Bestätigungs-Mail der Zertifikatsanfrage. Generell bieten alle Zertifizierungsstellen 5 Standardadressen für die Validierung an:

  • postmaster@der-Domain-auf-der-das-Zertifikat-basiert
  • hostmaster@der-Domain-auf-der-das-Zertifikat-basiert
  • webmaster@der-Domain-auf-der-das-Zertifikat-basiert
  • administrator@der-Domain-auf-der-das-Zertifikat-basiert und
  • admin@der-Domain-auf-der-das-Zertifikat-basiert

Beispiel: Für den Zertifikatsantrag von support.domainexperten.de darf, man die postmaster@domainexperten.de als Validierungsadresse wählen.

In vielen Fällen jedoch existieren diese Adressen nicht oder sind zwar existent, laufen jedoch ins „Nirwana“. Die Erfahrung zeigt, dass in vielen Firmen, sich die nachträgliche Beantragung solcher Adressen äußerst schwierig gestaltet.

Der Prozess, der sogenannten Hash-Validierung ist eine weitere Alternative, die wir Kunden anbieten können. Hier wird der Zertifikatsrequest (CSR) als Hash generiert. Anschließend wird dieser String als CNAME in die DNS der Domain eingebunden und ist somit vom Zertifizierer überprüfbar.

Wir arbeiten derzeit an einer Lösung des Problems bzw. weiteren Alternativen in Zusammenarbeit mit Comodo, dem derzeit größten Zertifizierer, sowie dem CA/B-Forum, dem Gremium, das die Regeln für die Ausstellung eines Zertifikats festlegt. Allerdings wird dies noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Solange unser Rat für Sie: Lassen Sie sich eine Liste mit den derzeitigen Zertifikaten und deren Ablaufdaten von Ihrem Provider übermitteln und sorgen Sie schnellstmöglich für die Generierung einer der o. g. Adressen.

Das Team der DOMAINEXPERTEN setzt sich gerne mit Ihren weiteren Fragen auseinander. Nehmen Sie  Kontakt mit uns auf!

INDECA (er)lebt Nachhaltigkeit in seiner reinen Form.

Der Anlass war da und die Gelegenheit günstig.

Im Rahmen der Heilbronner Bundesgartenschau 2019 riefen die Initiatoren der Ausstellung dazu auf, einen Beitrag in Form einer sogenannten Baumspende zu leisten.

Für eine angemessene Spende durfte die INDECA Pate eines Stückes Natur werden.

Andere Unternehmen folgten ebenfalls diesem Aufruf und so kam der Tag an dem die Spender eingeladen wurden, Ihren lebenden Beitrag, in Augenschein zu nehmen.

In unserem Fall handelt es sich um eine Waldkiefer (Lat. pinus sylvestris)

Berthold Stückle, Projektlleiter der Bundesgartenschau führte uns zunächst durch das, zum Teil schon recht ansprechende Gelände. Bei strahlend blauem Himmel endete die Führung mit einem kleinen Imbiss und einer kühlen Erfrischung, was bei den hochsommerlichen Temperaturen auch gerne genommen wurde.

Der krönende Abschluss war jedoch die Überreichung der Spenderurkunde durch den Vorsitzenden des Vereins „Freunde der Bundesgartenschau Heilbronn 2019“ Hartmut Weimann.

Urkunde Baumspende BUGA

Danach durfte jeder Spender zu seinem eigenen Schützling wandern. Hier war, für mich, die Überraschung groß. Statt eines kleinen Bäumchens erwarteten uns ca. 6m hohe Bäume.

Anhand einer angebrachten Plakette konnte dann jeder „seinen“ Baum identifizieren und bewundern.

Wir sind stolz und glücklich hier ein Stück Nachhaltigkeit geschaffen zu haben.

Kommt doch gerade dieser, um die Jahrhundertwende definierte Begriff aus der Forstwirtschaft. Nach diesem Prinzip durfte damals nicht mehr Holz gefällt werden, als jeweils nachwachsen konnte.

Es ist ein guter Gedanke zu wissen, dass die INDECA mit dazu beigetragen hat, einen Wert zu schaffen der Jahrzehnte überdauern wird.

Domain Pulse 2018

Auch diesmal haben wir es uns nicht nehmen lassen, die Domain Pulse 2018 zu besuchen. Dieses Jahr wurden wieder neue Impulse gesetzt und spannende Themen zur digitalen Entwicklung diskutiert

Für die interessanten Vorträge und die kulinarische Verwöhnung hätten die Veranstalter kein besseres Ambiente als die BMW Welt in München finden können.

Eröffnet wurde die diesjährige Domain Pulse passend zum Thema „Next-Level Evolution: Homo Digitalis“ von einem kleinen freundlichen aber eigenwilligen Roboter, welcher jedoch souverän von Stefanie Welters (DENIC-Pressereferentin) abgelöst wurde.
Nach der offiziellen Begrüßung durch Dr. Jörg Schweiger (CEO DENIC) gab es zum einen spannende Vorträge und zum anderen heiße Diskussionsrunden über Freiheit vs. Sicherheit im digitalen Raum.

Der Höhepunkt der Domain Pulse war die  Abendveranstaltung im Bamberger Haus „Zum Ferdinand“, unweit der BMW Welt. Die stilvolle neobarockene Villa im Luitpoldpark faszinierte durch ihren einzigartigen Charme. Willkommen geheißen durch ausgelassene Stimmung sowie kalte und warme Getränke  war dies ein gelungener Ausklang des ersten Tages.

domainpulse2018

Tag zwei der Domain Pulse startete mit einem Business Breakfast und Fachgesprächen bei einer Tasse Kaffee. Nach einem gemütlichen Start in den zweiten Veranstaltungstag, ging es jedoch nicht weniger interessant weiter. Gespickt mit weiteren Fachvorträgen und Diskussionsrunden, gipfelte die Domain Pulse 2018 bei der Stabübergabe an Urs Eppenberger von SWITCH.

domainpulse2018

Mit neuen Eindrücken und vielen Anreizen blicken wir auf die Veranstaltung zurück und freuen uns schon heute auf die kommende Domain Pulse 2019 in der Schweizer Hauptstadt Bern.

Eure DOMAINEXPERTEN

 

Die DSGVO und die Änderungen zum Whois

Das Whois ist in unserer Domainwelt ein nicht wegzudenkendes Tool. Zeigt es uns doch an, ob unsere eigenen eingetragenen Daten (noch) stimmig sind oder – noch wichtiger – ob eine gewünschte Domain fremdregistriert ist und vor allem von WEM.

Die ab dem 25. Mai 2018 in Kraft tretende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wird uns zumindest bei Letzerem einige Einschränkungen bescheren. Die wesentliche Änderung ist dabei in einem Satz beschrieben:

Es dürfen keine personenbezogenen Daten uneingeschränkt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

DSGVO bewirkt hier also eine der größten Veränderungen in der Domainindustrie:

Ein bewachtes, geschlossenes, eingeschränktes Whois-System. Namen, Adressdaten Telefonnummern und/oder E-Mailadressen tauchen künftig nicht mehr auf oder werden durch anonymisierte Platzhalter ersetzt.

Im Folgenden stellen wir 3 Beispiele vor, die Ihnen die Änderungen (rot) verdeutlichen:

Den Anforderungen entsprechend, werden generell die Daten des administrativen Ansprechpartners „Data Protected“ sein. Da die des technischen Kontakts zumeist unpersonifizierte Rollen wie z. B. „Domainservice INDECA“ sind, werden diese ebenfalls weitestgehend im Whois erhalten bleiben.

Es handelt sich um eine reine EU-Verordnung. Insofern werden die technischen Herausforderungen der territorialen Abgrenzung sehr groß sein. Dass diese gemeistert werden müssen, steht außer Frage, denn die Strafen bei Nichteinhaltung sind drakonisch.

Die ICANN und deren angeschlossene Registries sind jedoch mit diesen Anforderungen hoffnungslos überfordert. Die EU-Kommission hat darauf reagiert. In einem erst kürzlich verfassten Schreiben an die ICANN betont die Kommission, dass Sie um die Komplexität des Whois-System wohl wisse. Die Frage, ob es hier einen Kompromiss gibt bleibt allerdings offen. Zumindest wird es eine Schonfrist zum Übergang geben. Wie lange diese gewährt wird, ist allerdings ungewiss.

Für Sie als Domaininhaber besteht kein Handlungsbedarf. Unsere Kunden, die eine eigene TLD betreiben, werden wir rechtzeitig über die zu ergreifenden Maßnahmen informieren.

Schlussendlich bleibt abzuwarten, wie sich das Verhalten der Grabber ändert. Schließlich werden hier Domains zum Zwecke des Wiederverkaufs registriert. Es wird daher ein gesteigertes Interesse bestehen, die Kontaktdaten öffentlich zu machen, um entsprechende Angebote zu erhalten.

Das Team der DOMAINEXPERTEN setzt sich gerne mit Ihren weiteren Fragen auseinander.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

BACK TO THE ROOTS – Vertrieb mal wieder an der Basis

Meine ersten „EDV-Sporen“ habe ich mir im Vertrieb verdient. Von Mailingaktionen (den Geschmack von abgeleckten Briefkuverts schmecke ich heute noch auf der Zunge…) über Kaltakquise-Telefonaten bis hin zu Messediensten bei der Hannover CeBIT, der Münchner Systems oder der Kölner OrgaTec habe ich jahrelang so ziemlich alles mitgemacht.

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