Cname

C wie CNAME

In unserem heutigen Blogeintrag tauchen wir wieder etwas in die technische Welt des DNS ein. Behandeln werden wir den sogenannten CNAME Eintrag (canonical name), einen möglichen Eintrag einer Zonendatei im DNS.

Häufig wird dieser CNAME von unseren Kunden gewünscht oder angelegt, jedoch häufig erhalten wir diesbezügliche Rückfragen. Kann ich einen CNAME direkt auf meine Domain platzieren? Warum funktioniert mein Mailverkehr nach der Hinterlegung eines CNAMEs nicht mehr zuverlässig?

Der CNAME dient dazu, einer Domain einen weiteren Namen, einen sogenannten ALIAS, zuzuordnen.

Am häufigsten dient der CNAME zur Weiterleitung des www Eintrages einer Zone. Sinnvoll ist dieser dann, wenn der Zielserver über keine feste IP verfügt oder ein Loadbalancing Verfahren verwendet wird.

Problematisch ist die übergeordnete Rolle des CNAME innerhalb einer Zone. So darf ein CNAME-Eintrag nicht für die eigentliche Domain, sondern lediglich für Subdomains gesetzt werden.

Wird dennoch fälschlicherweise ein CNAME auf die direkte Domain platziert, führt dies zu Komplikationen mit der Namensauflösung und dem Mailverkehr. Der sogenannte Stammrecord muss immer vom Typ A sein, sprich eine IP muss hinterlegt werden. Im Detail wurde dies in der RFC 1034 definiert.

Wir empfehlen, den direkten Eintrag (Stammrecord) über eine eingetragene Weiterleitung auf dem Webserver auf den www CNAME Eintrag der gleichen Domain aufzulösen. Entsprechend kann die Domain mit und ohne www problemlos aufgerufen werden.

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